Almen

»Nur wo du zu Fuß warst,
bist du auch wirklich gewesen.«

— Johann Wolfgang von Goethe —

Auf der Alm

Unzählige Lieder und Geschichten über das Leben auf der Alm wurden überliefert. Von Edelweiß und Enzian und über das lustige, freie und unbeschwerte Leben wird gesungen und geschrieben. Eine der international bekanntesten Geschichten die auf einer Alm spielt ist wohl „Heidi“. Bei dieser Geschichte wird, völlig zurecht, auch über die drohende Gefahr und die Dramatik im alpinen Gelände erzählt.

Im Ötschergebiet findet man eine Vielzahl an Almen. Von Norden kommend sind sie die ersten der Alpen. Die kitschige Almromantik ist jedoch nur ein Teil der Wahrheit. Das Leben und Arbeiten war und ist beschwerlich. In früheren Zeiten war man auf der Alm von der Außenwelt abgeschnitten und auf sich alleine gestellt. Mit dem Bau von Straßen und dem Ausbau des Telefonnetzes wurde diese Situation weitgehend verbessert. Trotzdem sind die Umstände beschwerlicher als unten im Tal.

Nicht jede Hütte auf einem Berg ist ein Almhaus. Die Ausschank und die Bewirtung ist nicht entscheidend ob diese als Alm deklariert ist. Grundsätzlich bedeutet das Wort Alm „Bergweide“. Als Alm gilt eine Bergweide, wenn sie höher als der Dauersiedlungsraum liegt und die Weidetiere nicht jeden Tag „nachhause“ in den Stall gebracht werden können.
Bei Klick auf die weißen Rechtecke werden Markierungen für jede Alm auf der Karte sichtbar.